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Im Mittelpunkt der Arbeiten von Gudrun Daum steht der Mensch

Typisch für die Arbeiten von Gudrun Daum sind die in kräftigen Acrylfarben gemalten, meist großformatigen Bilder, in deren Mittelpunkt stets der Mensch steht. Die Gestik und das Motiv sind dabei das Credo. Ihre Handschrift kann als abstrakter Realismus mit Anklang von Irritation und Provokation bezeichnet werden. Raus aus dem Formalen hin zur Bewegung, Spannung und Struktur. Aktuell hat sich die Figuration als Sujet bestätigt, allerdings bestimmender in Bildaufbau und Formensprache. Fast erzählerisch, narrativ und energisch ist auch die Farbsprache zur Unterstützung der bildhaften Gestik. Die figurative Darstellung als auch das Porträt sind Erzählungen oder Erinnerungen. Ihre Themen sind zum Teil extrem und beinhalten Liebe, Sexualität, Aggression, Kampf, Einsamkeit, Tod oder auch Soziales.

Aufgelöste Gegenständlichkeit in grosser Dynamik

Der Arbeitsprozess ist nicht starr festgelegt, sondern mitunter der Veränderlichkeit der Gedanken unterworfen. Dabei hat die Künstlerin jedoch stets die dargestellte Situation und die damit verbundene Bildaussage im Fokus. Die Gegenständlichkeit in ihren Arbeiten wird durch systematisches und gestisches Vermalen so lange abstrahiert und aufgelöst, bis der gewünschte Grad der Abstraktion erreicht ist. Dadurch kann das Prägnante und auch das Typische einer Figur herausgearbeitet werden, das Charakteristische und die damit verbundene Bildaussage treten  hervor.

2013 Nominierung zum Kunstpreis des Landkreises Fürstenfeldbruck
2015 Nominierung zum Schäfer Kunstpreis, Schwabmünchen
2015 Nominierung zum Kunstpreis Bad Wörishofen

 

Ihre neuesten Werke:

 

„Brüderchen & Schwesterchen reloaded“ Acryl auf Leinwand, 120×100

„Dornröschen reloaded“, Acryl auf Leinwand,
100×120
„Rotkäppchen reloaded“ Acryl auf Leinwand, 120×100